Über die Autorin
Sarah Bestgen, Jahrgang 1990, lebt mit ihrer Familie im Rheinland. Sie studierte Psychologie in Köln und Bonn und arbeitete rechtspsychologisch und klinisch, bevor sie für eine renommierte Personalberatung in der Führungskräfteauswahl und – entwicklung tätig wurde. Neben ihrer Faszination für Menschen, ihre Geschichten und ihre psychischen Abgründe ist Schreiben ihre große Leidenschaft. Nach ihrem Thrillerdebüt HAPPY END, das von Lesern und Rezensenten begeistert aufgenommen wurde, hat sie mit SAFE SPACE ihren zweiten Thriller vorgelegt.
Safe Space
Autorin: Sarah Bestgen
Titel: Safe Space
Genre: Thriller
Seitenzahl: 400
Erscheinungsdatum: 28. November 2025
Verlag: Bastei Lübbe AG
Preis: 17,00 € (Paperback); 12,99 € (E-Book)
Meine Bewertung: ⭐️⭐️⭐️⭐️/5
Was ist mit »Little Butterfly« geschehen
Dieses Trauma ist der Auslöser für Annas Berufswahl. Sie studiert Psychologie und schließt das Studium mit Mitte zwanzig als Jahrgangsbeste ab. Sie bewirbt sich auf eine Stelle als Anstaltspsychologin der sozialtherapeutischen Abteilung in einem Hochsicherheitsgefängnis in der JVA Weyer. Aufgrund ihrer Qualifikation bekommt sie die Stelle.
Der Einstieg in Annas Berufsleben und der Gefängnisalltag wird spannend beschrieben. Man nähert sich allmählich dem wahren Grund für Annas Intention, den niemand erfahren darf. Der hat weniger mit ihren beruflichen Wünschen zu tun. Sie sucht nach Antworten auf ihre Fragen und hofft, in der JVA ihrem Ziel näher zu kommen. Schnell muss sie erkennen, dass innerhalb der Gefängnismauern eine bedrückende Atmosphäre herrscht.
Keine leichte Aufgabe
Die Gefängnisepisoden kann man als gelungen bezeichnen. Gruppengespräche wechseln sich mit Einzelgesprächen ab. Die Unterschiede und Charaktere sind dabei klar definiert. Allerdings verliert Anna zusehends die Kontrolle über sich selbst. Es wird immer mehr klar, dass sie der Umgang mit den Häftlingen überfordert. Sie erhält Drohbriefe, die sie auffordern, ihre Recherchen einzustellen. Ihr Privatleben bleibt dabei größtenteils auf der Strecke.
Es kommen Zweifel auf
Ein verwirrendes Setting
Das Ende kann nicht ganz überzeugen
Fazit
Das Buch startet langatmig. Man muss Geduld haben mit diesem psychologischen Thriller. Ungefähr die ersten einhundert Seiten geschieht nicht viel. In der Folge kommt es zu einem Anstieg der Spannungskurve.
Der Plot ist ungewöhnlich, aber interessant. Je tiefer man vordringt, umso mehr Rätsel und Ungewissheiten werden aufgelöst. Die zuvor zusammenhanglos erscheinenden Erzählebenen fügen sich nach und nach zu einem Ganzen zusammen.
Text über die Autorin: Coverinnenseite © Bastei Lübbe AG, Köln 2025

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